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Pressemitteilung zur Ausstellung

Drei Hamburger im Zentrum Berlins


Unter dem Motto

„Drei Hamburger im Zentrum Berlins"

eröffnet die Galerie Dikmayer-Dilssner am Sonntag, den 19.9.1999 um 16.00 Uhr

im Palais am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin-Mitte

(Nähe Neue Wache von Schinkel, Unter den Linden, re Seitenflügel, Parterre

Verkehrsanbindung: U- und S-Bahn Friedrichstraße, Bus 100 bis Humboldt-Uni)

eine Werkausstellung mit den aus Hamburg stammenden Künstlerinnen  Ulrike Keller und Ulrike Sach - Keller und dem Künstler Arthur A. Keller.

Die Laudatio wird der Bezirksstadtrat Berlin - Mitte, Herr Gerhard Keil halten. Die drei Kellers werden anwesend sein.

Verkaufsausstellung/Ausstellungsobjekte:
Gemälde (Ölbilder, Pastelle, Mischtechniken) in den Formaten 20 x 30 cm bis 100 x 160 cm, Preise von 1000.- bis 8500.- €.

Arthur A. Keller, Jahrgang 1958, stellte bereits im Sommer 1996 erfolgreich seine „Schaufenster-Bilder" in der Galerie Dilssner vor. Es handelt sich dabei um fotorealistische Bilder, die sich mit der Großstadt beschäftigen. Durch das Medium des Glases, welches sowohl Ein- und Durchblicke als auch Spiegelungen der Umgebung gewährt, je nach Lichtintensitäten vor oder hinter der Scheibe, ist es ihm möglich, Kompositionen zu schaffen, die ebenso die Innenwelt als auch die Außenwelt des Schaufensters berücksichtigen und auf seiner Leinwand zusammenführen.

„So habe ich alles, das ganze Leben auf einmal: das Theater im Schaufenster mit Themen aus sehr vielen Bereichen, den Dialog mit den Passanten, das Zusammenwirken mit den Formen und Farben der Stadt, den Autos und den Häusern. Früher habe ich konventionelle Stadtbilder und normale Stilleben gemalt, aber das wurde mir bald zu langweilig".

Kellers Gemälde, die zum Teil recht großformatig sind, entstehen ausnahmslos nach selbst aufgenommenen Fotografien: „Ich kann zunächst einmal die vielen Ideen, die gefundenen Bilder schnell in ein bildnerisches Medium, das Foto, umsetzen und damit konservieren. Das ist mein Skizzenbuch."

Keller zeigt jetzt neue Arbeiten aber auch einige Bilder mit Landschaftsmotiven aus Griechenland und Frankreich aus den Jahren 1998 und 99.

Seit 1980 hat Keller seine Arbeiten in vielen Ausstellungen in Deutschland gezeigt und es erschienen unzählige Artikel über sein Werk, viele auch im Ausland. Neben der Kunst ist Keller freiberuflich, aber ohne eigene Praxis noch in geringem Umfang medizinisch tätig.

Ulrike Keller, seit 1989 mit Arthur A. Keller verheiratet, beschäftigt sich in ihren Pastellen mit zumeist freiwachsenden Blumen und Pflanzen, in kraftvollen Farben werden einzelne Blüten, Blätter oder Gruppen aus Pflanzenteilen stark vergrößert bildnerisch gestaltet und entfalten so eine fast magische Wirkung.

„Mich interessieren die Strukturen und Texturen der in der Natur vorkommenden Dinge bis in den Bereich der Makrofotografie, früher sogar auch der Raster-Elektronen-Mikroskopie hinein. Jetzt stützt sich meine Arbeit auf ein umfangreiches, selbstfotografiertes Skizzenbuch in Diaform, das auf langen Spaziergängen entstanden ist."

Durch die erhebliche Vergrößerung fallen dem Betrachter Details, die er in der Natur meist nicht wahrnehmen würde, deutlicher auf. Die Kompositionen sind eher streng und klar und geben dem Betrachter Ruhe und Muße, sich in die Details zu vertiefen. Durch die Verwendung der Fotografie als Arbeitsgrundlage ist es ihr möglich, fotografische Stilmittel, z.B. gezielte Unschärfen, insbesondere in den Hintergründen in das Gemälde zu integrieren und als Kompositionselement zu verwenden. Dieses führt zu einer raffinierten Akzentuierung des Hauptmotivs und ausgeprägt malerischen Effekten und sie fängt Lichtstimmungen ein, die sonst kaum ins Bild zu bringen wären. Als Vorbilder für ihre Arbeit nennt die Künstlerin Karl Blossfeldt und Georgia O'Keeffe sowie Odilon Redon.

Ulrike Keller wurde 1960 in Weinheim/Bergstraße geboren. Sie studierte von 1978 bis 1986 in Hamburg und Lyon/Frankreich Kunst, Französisch und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien. Seit Oktober 1993 ist sie als Kunsterzieherin tätig, anfangs in Lübeck, seit August 1995 in Norderstedt. 1986 begann sie mit der Pastellmalerei. Sie arbeitet kaum mit für Pastelle sonst oft genutzten Verwischungen, sondern baut das Bild in mehreren übereinander gelagerten Schichten auf und benutzt verschieden harte Kreiden, um Farben ineinander zu ziehen, eine Durchdringung von warmen und kalten Tönen zu erzielen und Farbharmonien aufzubauen.

Ulrike Sach-Keller, geboren 1959 in Gifhorn (die Schwägerin der beiden anderen Kellers und nicht mit Ulrike Keller zu verwechseln) ist neben ihrer ärztlichen Tätigkeit als Hausärztin in Hamburg bereits seit Jahren künstlerisch tätig im Bereich der Malerei mit Schwerpunkt Aquarelle, aber auch der Mischtechniken, sowie plastischer Arbeiten mit Specksteinen und anderen Materialien sowie auch Drucktechniken.

„Derzeit bereitet das Arbeiten mit dem Material Farbe, spielerisches Experimentieren und Kombinieren verschiedenster Materialien wie Metall, Sand, Lava besondere Freude und findet Umsetzung in den verschiedenen Themengebieten."

Ulrike Sach - Keller zeigt neue Arbeiten in Mischtechnik, die im Gegensatz zu den anderen beiden Kellers der abstrakten Kunst zuzurechnen sind. Die Arbeiten beschäftigen sich z.T. mit Naturphänomenen („Nacht am Vulkan", „Vulkanerde", „Bewegte Erde"), lassen aber nur noch Spuren davon im Bild sichtbar. Aber auch allgemeine Themen werden bildnerisch abgehandelt: „Es hat alles seine Zeit".

Ulrike Sach - Keller gewann 1997 bei „Aeskulap malt" in Berlin den ersten Preis für ihr Materialbild „Vernetzung - optimierte Kommunikation". Sie hat ihre Arbeiten bereits in mehreren Ausstellungen im Hamburger Raum und auf der 1. Kunstmesse der Galerie Dilssner in Berlin vorgestellt.

Zur Ausstellung ist eine von Arthur A. Keller erstellte und selbstgebrannte CD-ROM mit allen derzeit vorhandenen Bildern der drei KünstlerInnen zu erwerben für € 20.-.

Auch im Internet kann unter www.atelier-keller.com oder www.fotorealismus.de das Gesamtwerk aller drei Kellers (weit über 600 Bilder) angesehen werden.


Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ausstellung entsprechend übersichtlich ankündigen und veröffentlichen. Falls Sie weiteres Material zu den KünstlerInnen benötigen, rufen Sie  bei Arthur A. Keller unter 0172 - 421 00 60 oder 040/420 08 60 an.

www.galerie-dikmayer.de

Dauer der Ausstellung: bis zum 12.10.99, täglich 15 - 22 Uhr.

Stand: Sept. 1999

 

   © Arthur A. Keller, Kunsthaus Schwanheide, Stand 14.02.10. Alle genannten Warenzeichen und Schutzmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten. Alle Preise inklusive gesetzlicher MWST zuzüglich Versandkosten. Haben Sie Anregungen oder Kritik, freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Telefon  +49-38842-22506    Mobil  +49-172-4210060    Fax  +49-38842-22508
 

  © Arthur A. Keller, House of Art Schwanheide, 2010.
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 ©  Arthur A. Keller, Atelier de l'art Schwanheide, 2010. Tous droits resérvés. Toutes les marques mentionnées sont la propriété du propriétaire respectif. Sur l'honneur que toutes les indications dans la présente demande sont complètes, sincères et véritables. Avez-vous des propositions? Nous serions contents de recevoir votre courriel!