Presseinformation
Ausstellung im Neuen Kunstquartier Detmold 1998
Am 4.6.98 wird in den Räumen des
"Neues Kunstquartier",
Bismarckstraße 2, Detmold, eine Ausstellung mit
Ölbildern und Pastellen des bekannten Hamburger
Künstlers Arthur A.
Keller eröffnet. Leider wird der Künstler
selbst nicht persönlich kommen können. Herr Schröder,
der Galerist, wird zur Eröffnung einführende Worte
sprechen.
Arthur A. Keller ist ein
Fotorealist. In den großzügigen Räumen des Kunstquartiers zeigt er 20 meist
großformatige Gemälde zu seinem Hauptarbeitsgebiet seit 16 Jahren, den Motiven
aus Schaufenstern. Von über 400 Bildern insgesamt hat er etwa 170 Bilder zu
diesem Thema gemalt, viele an Privatleute aber auch einige öffentliche
Institutionen oder Geschäfte verkauft. Seit 1980 hat Keller seine Arbeiten in
vielen Ausstellungen in Deutschland gezeigt und es erschienen unzählige Artikel
über sein Werk, viele auch im Ausland. Neben der Kunst ist Keller in geringem
Umfang freiberuflich, aber ohne eigene Praxis medizinisch tätig.
Kellers Gemälde entstehen fast ausnahmslos nach selbst aufgenommenen
Fotografien: "Ich kann zunächst einmal die vielen Ideen, die gefundenen
Bilder schnell in ein bildnerisches Medium, das Foto, umsetzen und damit
konservieren. Das ist mein Skizzenbuch."
Keller ist ein langsamer Maler: bedingt durch die hohe malerische Qualität
seiner Werke wie auch die Größe der Gemälde schafft er nur maximal 10 Bilder pro
Jahr. "Ich würde gern sehr viel mehr Bilder fertigstellen. Durch die
Fotografie habe ich aber den Trost, daß mir die Bildideen nicht weglaufen",
sagt der Künstler.
Kellers "Schaufenster-Bilder" sind Kristallisationen der Großstadt. Durch das
Medium des Glases, welches sowohl Ein- und Durchblicke als auch Spiegelungen der
Umgebung gewährt, je nach Lichtintensitäten vor oder hinter der Scheibe, ist es
ihm möglich, Kompositionen zu schaffen, die ebenso die Innenwelt als auch die
Außenwelt des Schaufensters berücksichtigen und auf seiner Leinwand
zusammenführen. "So habe ich alles, das ganze Leben auf einmal: das Theater
im Schaufenster mit Themen aus sehr vielen Bereichen, den Dialog mit den
Passanten, das Zusammenwirken mit den Formen und Farben der Stadt, den Autos und
den Häusern."
Die Idee der Schaufenster in der Kunst läßt sich bis zu Macke und Kirchner
1912 zurückverfolgen und wurde dann von einigen amerikanischen Fotorealisten
wieder aufgegriffen. Keller geht mit seinen Bildern aber durchaus eigene Wege.
Die Spiegelungen der Scheibe ermöglichen ihm, zum Teil sogar surreale
Kompositionen auf den ersten Blick völlig real erscheinen zu lassen. Bei näherer
Betrachtung erst wundert man sich, wie das alles zusammenkommt.
Faszinierend sind die Möglichkeiten der formalen, aber auch farblichen
Gestaltung. Viele Gegenstände des Schaufensters erscheinen, z.B. durch die sich
überlagernden Spiegelungen in einem völlig neuen Licht. Sie sind dann wie neu
gestaltet.
Die Dekorateure versorgen Keller ständig mit Nachschub, wenn auch die
achtziger Jahre den Schwerpunkt der Motive bilden. "Danach ging es mit den
Schaufenstern deutlich bergab", sagt Keller. "Und so fotografiere ich
nur noch relativ selten ein gutes Fenster." Die Motive werden ihm dennoch
nicht ausgehen. Dafür hat er bereits gesorgt.
Es gibt von vielen Bildern Postkarten und
Reproduktionen zu kaufen. Von allen Bildern druckt der Künstler auf Bestellung
Reproduktionen mittels modernster Computer-Tintendrucktechnologie in
Fotoqualität von DIN A6 bis zum Format DIN A2 (42x60 cm), sogar auf echter
Leinwand. Auch eine Multimedia-CD-ROM mit Präsentation und allen Webseiten für
Windows 95/98 vom Künstler selbst erstellt und gebrannt, kann für € 20.- zzgl.
Versandkosten erworben werden.
Weitere Informationen und einen
vollständigen Einblick in das Werkverzeichnis mit Abbildungen aller Gemälde gibt
es weltweit und rund um die Uhr auf den Internetseiten
http://www.atelier-keller.com
© Atelier Keller - Kunsthaus Schwanheide
Stand: Juni 1998 |