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ICM-Profile für Ihren Drucker
Wir können Ihnen Farbprofile
für Ihren Inkjet-Drucker und für Farblaserdrucker erstellen. Für letztere ist
telefonische Rücksprache erforderlich.
Dazu verwenden wir
die Profilsoftware Prinect 5.1 (PrintOpen 5.1) der Heidelberger
Druckmaschinen GmbH, eine Software neuester Technologie
und als Meßgerät das Eyeone Pro.
Die Verwendung von
ICM-Profilen zum Drucken ist der einzige Weg, dem Drucker zu reproduzierbaren
und vorhersagbaren Farben zu verhelfen. Besonders mit Programmen wie Corel Draw
und Adobe Photoshop oder Adobe Acrobat Professional ab 6.0 geht es mit Profilen
sehr viel besser!
Ganz wichtig sind Profile
dann, wenn man die Original-Papiere und/oder Original-Tinten des
Drucker-Herstellers nicht verwendet, da dann die in den Treiber
eingearbeiteten Einstellungen betreffs Zuwachs etc. nicht mehr korrekt arbeiten.
Wir berechnen:
-
RGB-Profil € 39,00 inkl. 19%
MWST mit Standardtestform, oft sogar besser als viele
Meßwerte oder 59,00 Euro für maximale Meßwerte
(für in RGB angesteuerte Farblaser und die meisten Inkjet-Drucker, auch für
den Hausgebrauch)
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Angebot: Paketpreis für 3 Profile
verschiedener Medien für insgesamt 99.- Euro inkl. 19% MWST.
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CMYK-Profil € 59,00 inkl. 19%
MWST
für Drucker unter Postscript und solche mit RIP
-
Dichte-Messungen für nötige Vorlinearisierungen
€ 35,00 inkl. 19% MWST
für Drucker mit RIP
Versand per e-mail
kostenfrei
Dazu kommen einmalig € 19,98 inkl. 19% MWST für die
Zusendung
der nötigen Testdateien per mail und eine
bei der ersten Profilierung normalerweise nötigen
telefonischen
Beratung über ca. 15 Minuten.
Sollte es bei der
Profilerstellung wegen besonderer Umstände zu weiteren aufwendigen (z.B.
telefonischen) Beratungen des Kunden kommen, sind wir berechtigt, diesen Aufwand
zusätzlich zu berechnen mit dem Stundensatz von
55,00 Euro (inkl. 19% MWST).
Einen Mehraufwand
berechnen wir auch bei Profilen, die auf bestimmte spezielle
Anforderungen abgestimmt werden müssen und damit über den Umfang eines
Standardprofils hinausgehen oder wenn aufgrund schlechter
Vorlinearisierung des Druckers diverse Korrekturen (neue
Profilvarianten) z.B. in die Graubalance gerechnet werden müssen. Seit
Prinect 5.1 kommt das sehr selten vor! Eine geglättete
Profilversion wird gleich mitgeliefert, normalerweise liefert das
TOP-Ergebnisse und weitere Nachkorrekturen des Profils sind überflüssig.
Neu: es sind jetzt
auch "Mittelwert"-Profile
möglich, d.h. es können dadurch zwei RGB-Drucker gleichen Typs
aneinander angeglichen werden, so daß für beide Drucker nur ein Profil
verwendet wird. Dazu müssen aber beide Drucker vermessen werden, aus den
Daten wird dann ein neues Profil berechnet.
Preis: 2x
RGB-Profil = plus Aufschlag = Gesamt 85,00 inkl. 19%
MWST
Vorgehen:
1. Sie haben kein
separates RIP (Raster-Image-Prozessor, Software- bzw. Hardware), also z.B.
verwenden Sie einen „normalen" kleinen Tintendrucker für den Hausgebrauch oder
einen Großformatdrucker ohne RIP.
Sie drucken die
Testdatei am besten mit dem Programm, mit dem Sie normalerweise Fotos ausdrucken
ohne Profil aus.
Eventuell müssen Sie verschiedenen Papiereinstellungen des Treibers testen, d.h.
diesen Ausdruck mehrfach wiederholen. Sie beginnen zunächst mit der vom
Druckerhersteller für die Papiersorte vorgegebenen Einstellung. Für
Hochglanzpapier verwenden Sie z.B. die Einstellung "Hochglanzpapier" oder
Glossy-Paper o.ä.. Am besten drucken Sie das Blatt einfach auch mit weiteren
geeigneten Papiereinstellungen aus und senden uns dann alles zu, da wir mehr
Erfahrung in der Beurteilung haben.
Bei den verschiedenen
Einstellungen ändert sich meist der Zuwachs und man erreicht damit, daß
der Farbauftrag von 0 - 100 einigermaßen stimmt (= einfache
Linearisierung des Druckers). Wie die Testform gedruckt in etwa aussehen
sollte, sehen Sie bei den abgebildeten Farbraum-Beispielen. Achten Sie auf ein
sattes Cyan. Dort sieht man am besten, ob wirklich der maximale
Druckerfarbraum verwendet wird. Erhalten Sie ein fahles, grünliches Cyan,
druckt der Drucker in S-RGB. Dann stimmt etwas nicht.
Seit Princet 5.1 ist die
Vorlinearisierung nicht mehr so kritisch. Im Ausnahmefall könnte im Profil der
maximale Farbauftrag reduziert werden. Dazu muß aber auch die entsprechende
Testform (z.B. für 95%) ausgedruckt werden. Testformdateien für einige
gebräuchliche Reduktionen des Farbauftrages befinden sich ebenfalls auf der
CD-ROM.
Das Profil gilt streng genommen nur für die verwendete
Auflösung (z.B. 720 x 1440 dpi) und das jeweilige Medium und die eingestellte
Treiberanpassung. Möglicherweise können auch andere Auflösungen oder Medien mit
demselben Profil verwendet werden. Sie müssen testen, ob die Abweichungen
zumutbar sind.
Wir vermessen den Ausdruck und erstellen ein ICM - Profil in 2 Versionen
(Standard und geglättet) und senden Ihnen dieses per e-mail (kostenfrei)
oder CD-ROM zu (plus € 7,67 siehe oben). Sie erhalten auch ein Bildschirmfoto
des vermessenen Farbraumes.
Sie werden staunen, wie
gut Ihr Drucker anschließend druckt.
Wichtig: Ein
Profilauftrag umfaßt normalerweise keine allgemeine Beratung bezüglich des
Vorgehens und grundsätzlichen Arbeitens mit Farben. Der Werkvertrag bezieht sich
ausschließlich auf das Vermessen der gedruckten Testform und Erstellung eines
ICM-Profils nach üblichem Standard, so wie es PrintOpen (Prinect) 5.1 liefert.
Der Auftraggeber ist (trotz unserer Unterstützung) allein dafür verantwortlich,
ob die Auswahl der geeigneten Testform und die Ausdrucke derselben korrekt
erfolgt sind.
Wichtig: ein
Inkjetdrucker ohne Software- oder Hardware-RIP (=Raster-Image-Prozessor) - also
nur mit dem „normalen Treiber" wird üblicherweise in RGB angesteuert
(auch wenn er mit Cyan,
Magenta, Yellow und Black
druckt) und benötigt daher ein RGB-Profil und den Ausdruck der dazugehörigen
RGB-Testform-Datei! Das dürfte die meisten „kleinen" Inkjetdrucker für den
Hausgebrauch betreffen, aber auch Großformatdrucker, mit denen vorwiegend Bilder
(also Nicht-Postscript-Dateien) gedruckt werden, haben oft kein RIP.
2. Wenn Sie ein RIP
verwenden, wird der Drucker meist (immer?) in CMYK angesteuert und benötigt
daher ein CMYK-Profil. Meist ist es auch so, daß hier zunächst
eine Grundlinearisierung erforderlich ist, die später von dem RIP im
Zusammenwirken mit dem Papierprofil eingesetzt wird. Profile für RIPs sind immer
für die Verwendung ohne RIP unbrauchbar, auch wenn es sich um denselben Drucker
handelt, weil sie auf bestimmten Voreinstellungen des Rips beruhen, die ohne Rip
nicht einstellbar sind.
Sie sollten vor dem
Ausdruck der Testform-Datei eingehend die Bedienungsanleitung / Hilfe des RIPs
studieren, um festzustellen, wie Sie gfs. eine Grundlinearisierung
durchführen und welche Einstellungen Sie zum Profilieren verwenden sollen.
Im Zweifel nehmen Sie mit uns
oder dem Hersteller des RIPs Kontakt auf.
Wir haften nicht für diesbezüglich falsch erstellte Profile und auch nicht
für Profile, die durch falsche Papierwahl im Treiber nicht optimal sind. (siehe
auch Abbildung 2)!
3. Bei Laserdruckern
gestaltet sich die Sache deswegen schwieriger, weil hier (oft ist für Farblaser
ein CMYK-Profil erforderlich) auch der Schwarzaufbau zu regeln ist und einige
Drucker die Steuerung desselben über ein externes Profil nicht zulassen. Evtl.
kann man ein CMY-Profil einsetzen und überläßt dem Farblaserdrucker den
Schwarzaufbau. Bei Profilwünschen von Farblaserdruckern bitten wir um
telefonische Rücksprache.
Unser ehemaliger
HP 9500 HDN wurde mit dem PCL6-Treiber ohne Postscript in RGB
angesteuert und ließ sich wunderbar profilieren. Bei Farblasern vor dem
Ausdruck der Testform eine manuelle "Farbkalibrierung" des Gerätes
durchführen, wenn machbar. Eventuell kann auch die Tonerdichte reguliert
werden.
Manche Farblaser
erlauben auch eine Korrektur der maximalen Farbdichte je Farbkanal.
Noch einige
Zusatzinfos über Profile:
Ein ICM-Profil
beschreibt das Farbwiedergabe-Verhalten eines Ausgabe-Gerätes (Druckers) und
ermöglicht damit z.B. einem Bildverarbeitungsprogramm, bereits am Bildschirm
eine Vorhersage zu machen, wie das Bild gedruckt aussehen wird und ob bei
einigen Farben Probleme mit der korrekten Wiedergabe zu erwarten sind. Dazu kann
man in vielen Bildverarbeitungsprogrammen eine
Gamut-Warnung (Gamut = Farbraum)
einschalten und solche Bereiche werden farbig markiert. In diesen Bereichen wird
bei der Druckausgabe versucht, die nicht druckfähigen Farben in druckfähige
umzurechnen (sog. Rendering Intent). Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die für Fotos gebräuchlichste ist, daß auch die Nachbarfarben ein wenig angepaßt
werden, der ganze Farbraum wird also gewissermaßen gestaucht, damit er in den
kleineren Druckfarbraum paßt, umso stärker, je mehr die Farben vom Rand des
Farbraumes entfernt sind. Das kann Farbverfälschungen in großen Teilen des
Bildes oder im gesamten Bild nach sich ziehen. Diese Methode wird als
perceptiver oder auch fotografischer Rendering Intent bezeichnet, in Corel Draw
fälschlich auch als Farbmetrik bezeichnet (müßte Photometrik heißen).
Weitere Rendering
Intents: Relativ farbmetrisch, absolut farbmetrisch und Sättigung.
Bei "relativ
farbmetrisch" werden nur die Farben angepaßt, die außerhalb des Farbraumes
liegen. Diese werden auf die nächst druckbare Farbe überführt. "Absolut
farbmetrisch"ist im Prinzip so ähnlich, kommt nur für Proofdrucke in Frage, wo
das Papierweiß mit simuliert werden soll,
Lesen Sie dazu bitte
unbedingt die Seite
Gamutwarnung.
Das Verhalten von
Farben, die beim Drucken außerhalb des Gamuts liegen, kann man im Profil nur für
den perceptiven Rendering Intent in gewisser Weise einstellen. Bei hellen Farben
(außerhalb des Farbraumes) gibt es die Option "Helligkeit erhalten" oder
"Kontrast erhalten", jeweils mit Werten von 1-5.
Bei dunklen Farben
(außerhalb des Farbraumes) können diese von -5 bis +5 in der Helligkeit geändert
werden.
Außerdem kann für den
gesamten Ausdruck und damit alle Farben die Sättigung von -5 bis +5 geändert
werden und die Helligkeit der Grautöne des Ausdruckes von -5 bis +5.
Daneben gibt es noch
weitere Spezialeinstellungen, wie eine Meßwerte-Korrektur (Glättung), die
Berücksichtigung der Fluoreszenz des Papiers und das Papierweiß (wichtig bei
Simulationen).
Sie sehen: je
nach Wahl dieser Parameter ist Profil nicht gleich Profil, selbst wenn
dieselben Meßwerte zugrunde liegen, ganz besonders bei perceptivem
Rendering!
Ein CMYK-Farbprofil
z.B. für einen Postscript-Farblaserdrucker
(z.B. Epson Aculaser 8500) bewirkt NICHT zwangsläufig die Korrektur von
vorhandenen CMYK-Daten (CMYK-Bildern)! Es steuert lediglich die Umwandlung von
RGB-Daten nach CMYK oder definiert den CMYK-Farbraum, wenn Bilder im Programm
von RGB nach CMYK gewandlet werden.
Sollte also Ihr
Postscript-Farblaser generell falsch drucken, so kann allenfalls dann eine
Korrektur erreicht werden, wenn die Bilder oder Grafikelemente aus dem Programm
als RGB-Daten zum Drucker geschickt werden können (z.B. aus Corel Draw/PhotoPaint)
da nur diese Bilder von einem Farbprofil erfaßt werden. CMYK-Bilder werden
(jedenfalls aus Corel) wegen der postscript-eigenen Farbkorrektur unverändert
zum Drucker geschickt und vom Profil nicht beeinflußt.
Die Ausgabe von
CMYK-Bildern für einen Farblaser-Drucker kann lediglich mit einem RIP über
Profile, die Verkettung von Profilen (Linkprofil) bzw. eine zusätzliche
Vor- bzw. auch Nachlinearisierung gesteuert werden. Oft drucken Farblaser zu
dunkel aus!
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