Das Konzept
Derzeit ist es sinnvoll, sich noch nicht
festzulegen, was in dieses Museum soll. Der Hintergrund ist,
daß weder eine rechtsfähige Struktur noch finanzielle Mittel
bereit stehen.
Es soll Fälle geben, wo Sponsoren sowohl
die Sammlung mitbringen als auch Geld für die Renovierung.
Der Ankauf des Gebäudes an sich stellt noch das kleinste
Problem dar. Nach Gesprächen mit den beiden Eigentümern
ergab sich, daß diese recht flexibel sind und das Gebäude
unter Umständen auch in eine Stiftung o.ä. einbringen
würden.
Das Haus bietet ca. 3500 qm Nutzfläche
und eine Grundstücksgröße von 7400 qm. Die Lage ist direkt
am Bahnhof Schwanheide, der Hanse-Express Bahnstrecke
Hamburg - Schwerin - Rostock hält hier ca. alle 2 Stunden
und hat im allgemeinen 5 gut belegte Doppelstockwagen. Nach
Hamburg braucht er 38 Minuten zum Hauptbahnhof.
Das Gebäude hat im Erdgeschoß einen recht
großen Saal sowie zwei lange sehr hohe Räume, die sich nach
Herausreißen von Zwischenwänden ergeben, was einem schon
passiert ist. Dazu viele kleine Zimmer und einen weiteren
kleinen Saal.
Die Räume in den Obergeschossen sind
mittelgroße bis große Zimmer. Bisher gibt es nur ein
Treppenhaus. Die Kernsubstanz ist im wesentlichen oK, wie
sich bei einer Begehung herausstellte. Allerdings ist eine
Grundsanierung inkl. der gesamten Infrastruktur nötig. Und
das Dach muß dringend gemacht werden, es regnet massiv
durch.
Man sollte davon ausgehen, daß folgende
Einrichtungen Sinn machen:
1. Restaurant sowohl für Museumsbesucher als auch den Ort
und die Umgebung von Schwanheide.
2. Ateliers für Künstlerferien oder auch für altere
Künstler
4. Ferienwohnungen
5. Dauernd vermietete Wohn- oder Gewerberäume
6. eine Hausmeister-Wohnung
7. die für ein Museum notwendigen Räume zum Ausstellen
aber auch zum Lagern von Ausstellungsstücken
6. Ein Garten mit netter Gestaltung und vielen Plastiken
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